Kinderstadt 2011- ein unvergessliches Projekt

Ein Rückblick

Es war anstrengend, lustig, traurig aber vor allem erfolgreich.

Anstrengend nun zwei Wochen Ferienprogramm sind immer anstrengend, aber so ein Großprojekt auf die Beine zu stellen war schon viel Arbeit. Und man darf nun auch die Vorbereitung mit den endlosen Planungstreffen nicht vergessen.

Lustig war es, weil immer tolle Leute an meiner Seite waren, und mich unterstützt haben. Besonders hervorheben möchte ich dabei Lisa Schmidt  und Marco Nüchel. Ohne deren Engagement wäre die Kinderstadt nicht das geworden was sie war! Nun ja, es gab auch  traurige Momente.

Der Traurigste war sicher der Abschied von der Kinderstadt, die Fahne der Stadt wurde niedergelassen, und zwei Wochen Ferienspaß waren vorbei.   Ein weiterer Dank gilt dem großen Betreuer- und Leiterteam! Denn ohne die vielen jungen motivierten Menschen, hätte die Stadt nicht funktionieren können.  Nach zwei Wochen ist man halt auch mit 80 Betreuern und Leitern ein großes Team geworden.

Nun ja Erfolg kann man sehr unterschiedlich messen, und ist in der Ehrenamtlichen Arbeit meist subjektiv wahrzunehmen. Aber die strahlenden Kinderaugen, dass sie die Chance hatten, sich selber einmal auszuprobieren, sei es als Bürgermeister, Bänker, Bäcker oder auch als Friseur, war großartig. Eine Mutter schrieb uns nach der Maßnahme, dass sie „jeden Tag viel lieber in der Kinderstadt gearbeitet hätte, als selber zur Arbeit zu gehen.“ Das hört man gerne. Wenn man Kinder oder auch Betreuer so ansteckt, dass sie nicht mehr wissen, ob Euro oder doch Drachen (Kinderstadtwährung) die Währung ist in der man bezahlt. Dann weiß man die Simulation ist vollkommen gelungen.

Eine Kinderstadt ist eigentlich eine große Simulation einer Stadt. Die Kinder gehen morgens zum Arbeitsamt und besorgen sich, wenn sie möchten einen Job.  Dann geht es zur Arbeitsstelle und man arbeitet so lange man möchtet, mindestens jedoch eine Stunde um seinen Lohn zu bekommen. Mit der ausgestellten Lohnberechtigung geht es dann zur Bank, und dort erhält man dann seinen Lohn, den man dann wiederum in der Stadt ausgeben kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Nachmittag findet die Arbeitsphase nach einem ähnlichem Shema statt, im Anschluss daran findet die Bürgerversammlung statt. Hier können die Bürger der Kinderstadt (Betreuer und Leiter sind keine!) zB die Stadtregeln ändern, Löhne erhöhen, Steuern senken, aber auch das Bürgermeisterteam wählen. Der Stadtrat setzte sich aus den einzelnen Gruppen zusammen, die jeweils einen Delegierten schickten.

Die Bürger der Stadt Königswinter haben zB sich für einen Ausflug im Schwimmbad mit allen Kinder gestimmt, oder auch die Steuern erhöht, nachdem sie festgestellt haben, dass die Stadt pleite geht.

Eine Besonderheit unserer Kinderstadt war sicherlich der Zirkus „Lollipop“ von Robby Ortmann. In diesem Ferienzirkus,der schon oft beim Stadtjugendring zu Besuch war, können die Kinder Zirkusnummern mit richtigen Artisten kennen lernen. (Feuerspucken, Trapez, Seiltanz.)

Das Abschlussfest am Ende war ein voller Erfolg und die Zuschauer kamen aus dem Staunen gar nicht mehr raus. 

Alles in allem kann man sagen, das Projekt war sehr viel Arbeit und ohne das große Kernteam nicht leistbar gewesen. Ich hoffe, dass der Stadtjugendring nochmal die Möglichkeit bekommt, so ein tolles Projekt durchzuführen, das ist aber nur mit der Manpower machbar, die wir in diesem Jahr hatten.

Es verbleibt nur Danke zu sagen!

 

Danke Lisa

Danke Forsa

Danke Stefan

Danke Jutta

Danke Anke

Danke Björn

Danke Hannah

Danke Lars

Danke Robin

Danke Sören

Danke Charly

Danke Chris

Danke Andre

Danke Julius

Danke Hotel Jimmy

Danke Heiko, Annette und Marcus

Danke Robby und Familie

Danke rote Gruppe

Danke gelbe Gruppe

Danke grüne Gruppe

Danke türkise Gruppe

Danke schwarze Gruppe

Danke dunkelblaue Gruppe- Thank you to the Englishgroup!

Danke Busbegleiter, Kochmütter, Transportfahrer

Danke  Stadt Königswinter, Kivi eV, Gilgens, Auto Thomas, Fahrrad Feld, Zirkus Lollipop, General Anzeiger Bonn, KjG Köln (Diözesanstelle)

Danke Allen, die an diesem tollen Projekt beteiligt waren, die ich hier aber leider vergessen habe!

Eure Britta

 

Fotos :Cudus.de